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12.01.2021

Aktien, Aktien, Aktien - oder was?

Liebe Freunde, Kunden, Mitinvestoren,

nun ist der 21er Jahrgang schon bald zwei Wochen alt und es scheint sich nichts verändert zu haben. Die Investoren rund um die Welt kaufen was das Zeug hält (was im Übrigen auch am Rentenmarkt gilt). 
 
Da kommen uns hier und da „ungute“ Erinnerungen in den Sinn, ist von „neuer Normalität“ oder auch „ab jetzt ist alles anders“ die Rede. Klar ist, dass die Vergangenheit uns Demut gelehrt hat. Und wenn wir auch die Börsenentwicklungen skeptisch beurteilen, so fußt sie doch auf einigen fundamentalen und längerfristigen Entwicklungen, im Einzelnen:
 
1. Zunehmende Skepsis ggü. Politik und Notenbanken:
 
Auch die „Pandemie“ wird wieder mit Unsummen Geldes aus beiden Kanälen bekämpft; die hervorgeholte „Gießkanne“ rettet allerdings auch all diejenigen, die sich um Rücklagen oder Reserven noch nie wirkliche Gedanken gemacht haben. Spiegelbildlich erklimmen die Kurse der diversen Kryptowährungen immer wieder neue Höhen – kein Vertrauen ins Geld mehr?
 
2. Zinsen sind quasi abgeschafft:
 
Das liegt einerseits sicher an der Zinspolitik. Gleichzeitig verändern sich aber auch die strukturellen Einflussfaktoren und Wachstumstreiber einer Volkswirtschaft. Überalternde Bevölkerungen, die Überschuldung vieler Staaten und Unternehmen, ein hohes Maß an Regulierung und nicht zuletzt die Steuer- und Abgabenlast sind die wesentlichen Behinderungen.
 
Dies wird mehr und mehr von Analysen und Kommentaren begleitet, die vielen marktbreiten Unternehmen heute den Charakter „sicherer Hafen“ beimessen.
 
Da reiben wir uns verwundert die Augen, schließlich sind uns die Lehrinhalte der vergangenen Jahrzehnte in Erinnerung, die den Aktien zwar seitens der Wertentwicklung einen großen Vorteil beimaßen, dabei aber immer die Langfristigkeit betonten. Stand die Sicherheit dem nicht entgegen? Betrachten wir die hohen Börsenumsätze, dann kommen Zweifel auf, ob viele Anleger den langfristigen Charakter des Aktienmarktes verinnerlicht haben.
 
Aber zurück zum Jahresauftakt:
 
Anscheinend genießen die Investoren die Gemengelage. Die Pandemie verliert ihren Schrecken (Testen, Impfen, Behandeln), die USA haben einen gemäßigten Präsidenten, der Brexit ist geschafft, Staaten und Notenbanken versorgen alles mit Geld was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.
 
So weit, so gut.
 
Im weiteren Verlauf des Jahres werden wir uns aber vermutlich auch auf Nachrichten einstellen müssen, deren Unterton eher negative Züge haben wird. Bis jetzt hat die (Geld) Flut ja alle Boote gehoben, Schritt für Schritt wird die Ebbe aber kommen – dann wird sich herausstellen, welche Unternehmen die Zeit genutzt haben, um weiter „Wasser unter dem Kiel“ zu haben…
 
Ihnen allen auch auf diesem Wege ein FROHES NEUES! Glückliche Momente, Gesundheit, Normalität – wir hier bleiben im Angesicht der Entwicklungen so lange gelassen, aber auch demütig.
 
Herzliche Grüßen aus dem Kölner Süden 
  
Ihr Werte Invest Team
 
 
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